Aktivurlaub

Funktionskleidung zum Wandern

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Wer sich viel in der Natur bewegt, Sport treibt und bei widrigen Temperaturen draußen wandert, kommt an Funktionskleidung nicht vorbei. Vor allem beim Wandern bieten sich Textilien aus Funktionsmaterialien an.

Die Vorteile gegenüber anderen Materialien

Unter Funktionstextilien versteht die Outdoorindustrie Materialien mit speziellen Eigenschaften im Hinblick auf die Regulierung der Körpertemperatur. Sie bieten bei sportlichen Aktivitäten erhöhten Komfort. Die Bekleidung schützt bei Kälte und Regen und begünstigt eine stetige Wasserdampfabgabe. Schwitzt der Körper beim Wandern, nehmen die Textilien den Schweiß auf. Normale Anziehsachen durchnässen und transportieren die Feuchtigkeit nicht ab. Die Folge: Der Organismus kühlt aus. Für ihn bedeutet das Stress. Durch das Auskühlen verbraucht der Wanderer mehr Energie und Kraft. 

Bergsportler schwören auf Funktionskleidung, um diesen Effekt zu verhindern. Die Kleidung nimmt den Schweiß in geringem Maße auf und transportiert diesen auf die Außenseite des Kleidungsstücks. Dort verdampft sie. Die Innenseite fühlt sich nicht nass an, der Tragekomfort erhöht sich. Textilien aus Funktionsmaterialien sind atmungsaktiv. Der Effekt verstärkt sich durch die geringe Trockenzeit an der Oberfläche. Passende Funktionskleidung finden Sie bei http://www.engelbert-strauss.at.

Das Zwiebelprinzip für optimalen Komfort

Funktionskleidung reicht nicht aus, um den Sportler optimal vor dem Auskühlen durch Nässe zu schützen. Wichtig ist die Anwendung nach dem Zwiebelprinzip in drei Schichten. Sportler tragen hierbei mehrere dünne Bekleidungsschichten übereinander statt einer dicken. Die unterste Schicht ist die Basisschicht. Sie transportiert den Schweiß nach außen und schützt vor Nässe und dem Auskühlen. Die Materialien bestehen aus Merinowolle oder Synthetik. T-Shirt und Unterwäsche zählen zur Basisschicht, da sie eng am Körper anliegen.

Die Isolationsschicht speichert die Körperwärme und verhindert das Auskühlen. Beliebt sind Fleece-Jacken. Baumwollpullover eignen sich nicht. Bei milden Temperaturen bietet sich ein dünnes Langarmshirt aus Funktionsmaterialien als Alternative zum Pullover an. Bei kühlen Winden eignet sich eine weitere Isolationsschicht.

Die Wetterschutzschicht liegt oben auf und schützt vor Regen, Wind und Schnee. Sportler nutzen mehrlagige dünne Membranfunktionsjacken, um sich vor Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Sie verfügen über eine hohe Atmungsaktivität. Wichtig beim Wandern ist ein widerstandsfähiges und abriebfestes Material. Die äußere Wetterschutzschicht benötigen Sportler ausschließlich bei ungünstigen Witterungen. Bei normalen Bedingungen führt die zusätzliche Schicht zu einem Wärmestau, der Körper überhitzt.

Wie funktioniert das Zwiebelprinzip?

Durch das Tragen mehrerer dünner Schichten halten Bergsportler ihren Körper warm. Zur Isolation dient die Luft zwischen den einzelnen Schichten. Je mehr Schichten der Wanderer trägt, umso größer ist das isolierte Luftvolumen. Je nach Außentemperaturen verwenden sie drei oder mehr Schichten. Die verschiedenen Ebenen ermöglichen eine hohe Flexibilität. Steigen die Temperaturen legen Sportler die Kleidungsstücke nach und nach ab. Das bietet die Möglichkeit, das Körperklima selbst zu regulieren.

Vorteile von atmungsaktiver Bekleidung

Funktionsmaterialien weisen verschiedene Vorteile auf:

  • leichtes Material,
  • sie transportieren Schweiß schneller an die Oberfläche,
  • sie erhöhen die Leistungsfähigkeit,
  • sie sind wasserabweisend oder wasserdicht,
  • sie sind schnelltrocknend,

verringerter Schweißgeruch der Textilien.

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